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Nothilfe für Kleinunternehmen und Organisationen – Coranavirus

 

Mögliche Empfänger:

  • Selbständig Erwerbende – Einzelunternehmer, Freischaffende oder Klein- und Kleinstfirmen

  • Kulturschaffende

  • Restaurant- und Gastrobetriebe

  • Gemeinnützige Organisationen aus den Kultur-, Sozial-, Sport-, Bildungs- und weiteren Bereichen

  • Selbständige Kleinkinderbetreuende (z.B. Spielgruppen)

  • Selbständige Hebammen

     

Diese Unterstützungsmassnahmen sind vor allem für Kleinst- und Einmann-/Einfrau-Unternehmen gedacht. Die Obergrenze soll bei 200 Stellenprozenten liegen, wobei 100 % für den oder die Firmeninhaber/In gedacht sind.

Alle anderen Gewerbebetriebe und Unternehmen werden an die Möglichkeiten bei ihrer Hausbank verwiesen. Dort laufen jetzt die Programme für die garantierten Kreditvergaben. Die Gemeinden sind – dies aber im eigenen Ermessen – bestenfalls da, um kurzfristig die Liquidität sicherzustellen, bis die anderen Fazilitäten greifen.

 

Grundsatz

Zur Abfederung von drohenden Notlagen von Selbständigerwerbenden und Personen in vergleichbaren Lagen hat der Regierungsrat des Kantons Zürich Geld subsidiär zur Härtefallregelung des Bundes gesprochen (Regierungsratsbeschluss RRB 281 vom 20. März 2020).

 

Es gibt unterschiedliche Situationen. Es wird Gesuchsteller geben, welche wahrscheinlich zeitverzögert entschädigt werden: Kurzarbeitszahlungen, Erwerbsersatzentschädigungen, Direktausgleich von Bund und Kanton, Sozialversicherungen o.ä. Diesbezüglich leistet die Gemeinde ggf. eine Vorfinanzierung und diese bedingt aber, dass eine allfällige Rückführung der Beträge geboten ist. Deshalb ist es angezeigt, dass die Geldempfänger eine Vereinbarung unterzeichnen, welche im Falle von Geldflüssen aus anderen Gefässen die Rückführung der von der Gemeinde vorfinanzierten Beträge sicherstellt.

 

Die Gemeinden sind gehalten, Sozialhilfegesuche schnell und einfach zu behandeln, damit die sozialen Sicherungsinstrumente greifen. Die SKOS (Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe) hat Empfehlungen zur Sozialhilfe während Epidemie-Massnahmen wegen COVID-19 herausgegeben. In dieser besonderen Situation sind Selbständigerwerbende oder Kleinstunternehmer in eine Notlage geraten, nicht weil ihr Geschäftsmodell nicht funktioniert, sondern weil die ausserordentliche Lage die normale Geschäftsführung verunmöglicht. Da teilweise noch an Lösungen für diese Personen gearbeitet wird, muss die Sozialhilfe greifen und die materielle Grundsicherung dieser Personen sicherstellen. Die Sozialhilfe für selbständig Erwerbende beschränkt sich auf ihre materielle Grundsicherung (Grundbedarf, private Wohnkosten und medizinische Grundversorgung). Betriebskosten werden in der Regel zulasten Sozialhilfe nicht übernommen.

 

Anspruchsprüfung

Die Leistungsgesuche sind am Wohnort des Gesuchstellers / der Gesuchstellerin einzureichen.

 

Um den Anspruch abklären zu können, ist es notwendig, dass Sie das Formular „Nothilfe für Kleinunternehmen und Organisationen“ wahrheitsgetreu ausfüllen und alle Ihnen entsprechenden Unterlagen und Dokumente, die auf der Checkliste aufgeführt sind, diesem Formular beilegen.

 

Termin für die Einreichung: bis 30. März 2020, evtl. später eingereichte Gesuche werden wir jedoch auch noch prüfen.

 

Bitte reichen Sie die vollständigen Unterlagen entweder:

  • Per Post an Fürsorgesekretariat, Gemeindeverwaltung, Flaachtalstrasse 15a, 8444 Henggart

  • In den Briefkasten beim Gemeindehaus werden

  • Per E-Mail eingescannt an soziales@henggart.ch

 

Wir werden Sie kontaktieren.


Dokumente Anmeldung_Notfallhilfe_fur_Selbstandig_Erwerbene_und_Kleinunternehmer.pdf (pdf, 308.5 kB)
Unterlagen_fur_Nothilfe.pdf (pdf, 137.1 kB)


Datum der Neuigkeit 26. März 2020

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